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Die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie – Wie Einzelhändler in China die Auswirkungen vor Ort abmildern

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Die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie – Wie Einzelhändler in China die Auswirkungen vor Ort abmildern

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Vor den Auswirkungen der Pandemie gibt es kein Entrinnen. Obwohl sich die Einzelhandelsbranche in China angesichts der relativ ausgereiften Online-Shopping-Infrastruktur im Land glücklich schätzen kann, sind auch hier die Auswirkungen zweifellos enorm.

In dieser Zeit der Unterbrechungen und Ungewissheiten , zusätzlich zum Cashflow, erfordert das Überleben von Einzelhändlern Widerstandsfähigkeit, Schnelligkeit, Einfallsreichtum und Kreativität. Nachfolgend einige Beispiele, die wir hier in China vor Ort beobachtet haben.

Staff Sharing – Gemeinsamer Einsatz von Mitarbeitern

Da die Online-Bestellungen in die Höhe schießen und viele Mitarbeiter in den Filialen aufgrund der Einschränkungen nicht zur Arbeit erscheinen können, gibt es einen akuten Mangel an Arbeitskräften in der Kommissionierung und Auslieferung. Auf der anderen Seite sind viele Restaurants gezwungen, zu schließen, was zu einer Vielzahl von beurlaubten Mitarbeitern führt. Nach Abschluss einer gewissen Grundlagenschulung können viele von ihnen aber nun im Einzelhandel arbeiten. So werden einerseits die dortigen Personalprobleme gelöst, und andererseits haben diese Mitarbeiter dadurch weiterhin eine Einkommensquelle. In der Tat eine Win-Win-Situation!

 Vom Hot-Pot-Mitarbeiter zum Kommissionierer im Lebensmittelladen – Staff-Sharing 

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Bildquelle: http://zj.news.163.com/20/0216/10/F5GHOTLH04099C5O.html

2.700 Mitarbeiter aus 40 Unternehmen haben einen Job bei Hema Fresh gefunden

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Bildquelle: Xinhua News Agency/Xu Jun

Community-Gruppeneinkauf

Auf dem Höhepunkt der Pandemie dauerte die Lieferung bei Online-Bestellung von Waren des täglichen Bedarfs, vor allem der Frischwaren, mehrere Tage. Und die Liefergebühr selbst kostete ein kleines Vermögen. Die kleinen Läden in der Gemeinde übernahmen daher die Rolle einer zentralen Bestellstelle und lieferten von Tür zu Tür.  Obwohl der gemeinschaftliche Gruppeneinkauf über kleine Läden in China nicht gerade ein neues Modell ist, sind diese Läden seit dem Ausbruch der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen in vielen Teilen Chinas für die Versorgung geradezu lebenswichtig geworden, da sie in der Lage sind, größere Bestellungen zu sammeln, sodass sie von den Einzelhändlern schneller erfüllt werden, und so auch von besseren Preisen profitieren können.  Diese Ladenbesitzer können auch aktiv Artikel, die sie für vielversprechend halten, in großen Mengen bestellen und dann über Social-Media-Apps wie WeChat bei ihren Nachbarn in der Gemeinde bewerben.  Durch das damit verbundene Vertrauen hat dieses Modell in China enorm an Bedeutung gewonnen. 

Lieferung von Bestellungen über Community-Gruppeneinkauf

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Kontaktlose Bestellung/Lieferung

Aufgrund der offensichtlichen Sicherheitsgründe waren Lieferungen bis an die Haustür eine ganze Zeit lang nicht erlaubt.  Die Lieferungen wurden darum zur Abholung an den Eingängen von Gebäuden oder Wohnungen abgestellt. Abhängig von den verschiedenen Haushaltssituationen bitten die Einzelhändler ihre Kunden, anzugeben, wo und wie sie ihre Sendungen außerhalb ihrer Gebäude oder Wohnungen abgestellt haben möchten, um den direkten Kontakt zu vermeiden. 

Lieferunternehmen lassen Kunden angeben, wie sie ihre Waren zugestellt haben möchten

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Bildquelle: https://mp.weixin.qq.com/s/F0x8TxNrA6nVQI6LmtLVKA

McDonalds gewährleistet die Liefersicherheit

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Bildquelle: https://mp.weixin.qq.com/s/JKatWLZbpbbazhdCSOcF8A

In Verbindung bleiben: Live-Streaming

Auch wenn die Besucherzahlen in den stationären Geschäften sich allmählich wieder erholen, sind sie noch lange nicht dort, wo sie vor der Pandemie waren. Einzelhändler geben alles, um mit den Kunden in Kontakt zu bleiben, die immer mehr online einkaufen und somit geringere Wechselkosten haben. Live-Streaming wird dabei immer beliebter, da die Kunden sich einfach über ihre Apps einschalten und die Bestellung aufgeben können, wenn ihnen gefällt, was sie sehen – und das auf unterhaltsamere Weise als bei Standbildern auf ihren Smartphones.

T11 Store Ausnehmen und Filetieren von Fischen (Live-Streaming)

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Bildquelle: T11 Website

Aus Restaurants werden Anbieter von Fertigmahlzeiten

Als die Restaurants aufgrund der Pandemie-Einschränkungen leer blieben, besannen sich einige auf ihre Stärken in der Lieferkette und änderten ihr Produktangebot.  Take-out war der natürliche Schritt.  Einige Restaurantketten kooperierten mit Lebensmittelketten (immer noch hoher Besucherverkehr), um Gerichte zum Mitnehmen, die von ihren Köchen zubereitet wurden, sowie kochfertige Mahlzeiten mit Kochempfehlungen der Köche zu verkaufen.  Andere, wie chinesische Hot-Pot-Restaurants, bereiteten „Ready-to-Dip"-Gerichte zu, die sie ohnehin in ihrem regulären Geschäft anbieten, bewerben das neue Angebot nun aber energisch mit mehr Kombinationen und Rabatten. 

Xiabu Xiabu bat „Ready-to-Dip“-Gerichte zum Mitnehmen an

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Bildquelle: ELA Bridge Associates

Die Herausforderungen der Pandemie sind beispiellos und vielen Einzelhändlern stehen noch harte Zeiten bevor. Mit Widerstandsfähigkeit, Schnelligkeit, Einfallsreichtum und Kreativität werden einige aber sicherlich gestärkt aus der Krise hervorgehen.

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